Hot spots

 

Aufnahmezentren in Italien und Griechenland, die nur die Identität von Geflüchteten kontrollieren, aber keine Asylverfahren durchführen. Die Geflüchteten sind dort eingesperrt, es gibt keinen Zugang für die Presse. Auf der griechischen Insel Lesbos sind mehr als 7.000 Geflüchtete in solch einem Lager untergebracht (Berliner Ztg. 20.6.2018); insgesamt befinden sich auf den griechischen Inseln 20.429 Menschen (Berliner Ztg. 18.9.2018)

 

Die EU hatte Ende Juni 2018 beschlossen, Geflüchtete in Sammellagern so lange festzuhalten, bis ihr Asylantrag geprüft ist und das Aufnahme-Land feststeht. Die Bereitschaft in den EU-Ländern weitere hot spots wie in Lesbos einzurichten, ist gering. Deshalb werden in Afrika Länder, die Aufnahmelager einrichten, gesucht - bisher vergeblich (Berliner Ztg.2.7.2018).