Wohnen 

 

In Bayern (bisher nur in Bayern) werden seit dem 1.8.2018 alle neu ankommenden Geflüchteten bis zum Abschluss ihres Asylverfahrens zentral in  Ankerzentren untergebracht. Dort sind 1000 bis 1.500 Geflüchtete untergebracht; es gibt keine Kochmöglichkeiten (es werden Essenspakete ausgegeben); die Unterbringung soll maximal 18 Monate dauern; Ehrenamtliche, Vereine haben keinen Zugang (etwa zur Sozial- und Rechtsberatung).

Erst nach dem positiven Abschluss des Asylverfahrens (= Asylgewährung oder Anerkennung als Flüchtling) dürfen sich Geflüchtete eine eigene Wohnung suchen. Sie müssen jedoch in dem Bundesland bleiben, in dem ihr Asylverfahren durchgeführt wurde - so ist es im   Migrationspaket, Punkt 6, gültig ab 12. Juli 2019, festgelegt.

 

Geflüchtete, die aus den Unterkünften/Ankerzentren ausziehen dürfen bzw. müssen und sich in Deutschland weiterhin rechtmäßig aufhalten, sind dabei allen anderen Wohnungssuchenden gleichgestellt -  d.h. sie müssen selbst eine Wohnung finden.